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Keinen Plan nach der Matura oder zwischen Jobs? Zeit für Orientierung!

entweder-oder1Jeder kennt die Phase im Leben in welcher man nicht so ganz weiss wo man mit sich selbst hin soll. Studieren, aber was? Neuer Job, aber welchen? Berufsausbildung, aber wofür?

Fragen über Fragen auf die man keine übereilten Antworten geben sollte, betreffen sie einen doch das ganze Leben. Insofern bedarf es manchmal einer Phase der Orientierung, einer Phase der intensiven Selbsterfahrung. Ein Auslandsjahr eignet sich hierfür ausgezeichnet! Einerseits weil man seine Komfortzone verlässt, fernab von den üblichen Einflüssen ,wie Freunden und Familie, ist, neuen Herausforderungen begegnet und sich somit selbst völlig neu kennenlernt.  Andererseits, weil man die Orientierungsphase gleichzeitig sinnvoll nutzt, indem man seine Fremdsprachenkenntnisse verbessert, internationale Praktika absolviert und wertvolle Auslandserfahrung sammelt. Hierdurch lassen sich mehrere Fliegen mit einer Klappe schlagen. Orientierungszeit, Lebenslauf-Highlights, internationales Netzwerk, Auslandspraktika und Fremdsprachenkenntnisse – all dies steckt in einem Auslandsjahr. Wie man ein Auslandsjahr konkret organisiert hängt natürlich primär von den eigenen Interessen und Zielen ab. Wichtig ist auf jeden Fall auch zu bedenken was man über sein Auslandsjahr im Nachhinein am Arbeitsmarkt zu erzählen hat. Insofern sollte man sich die oft beliebten „Work and Travel“ Aufenthalte zweimal überlegen, denn z.B: Erntehelfer zu sein ist schwierig als berufsrelevante Erfahrung zu verkaufen. Besser geeignet sind hier Sprachaufenthalte kombiniert mit Sprachexamen oder Praktika, bei welchen man seinen Lebenslauf und seine Fremdsprachenkenntnisse aufpoliert.

Die Schweizerin Roberta Steffen berichtet von Ihrem Auslandsjahr mit EF Sprachaufenthalte in San Diego (US):

„Nach der Maturität entschied ich mich für einen sechsmonatigen Sprachaufenthalt in San Diego, Kalifornien, um einerseits das CAE (Cambridge Certificate in Advanced English) zu absolvieren, und andererseits um mich zu orientieren und neue Erfahrungen zu sammeln in einem fernen Land mit anderer Kultur.

Meine Gastfamilie war genial und integrierte mich total. Ich fühlte mich von Anfang an willkommen. Dies war vor allem aufgrund der zwei Kinder, mit denen ich oft zusammen war. Durch sie verbesserten sich nicht nur meine Englischkenntnisse. Sie brachten mir auch die amerikanische Kultur mit ihren Festen, Bräuchen und ihren kulinarischen Gewohnheiten bei und halfen mir bei jeglicher Art von Fragen. Die ganze Familie ist mir während dieser Zeit sehr ans Herz gewachsen und ich bin froh, dass ich Teil dieser Familie sein konnte.

In der Schule schloss ich sofort Freundschaften mit Leuten aus aller Welt. In unserer Freizeit unternahmen wir immer etwas zusammen, sei es an den Stränden und Parks in San Diego selbst oder in anderen Städten wie Los Angeles oder Las Vegas. Mit einigen Freunden bin ich auch jetzt noch in regelmässigem Kontakt und wir besuchen uns sogar gegenseitig.

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Ein besonders unvergessliches Erlebnis war, als wir unsere „Graduation“ hatten. Die Abschlussfeier war typisch amerikanisch – mit den aus den Filmen bekannten Hüten, die am Ende in die Luft geworfen werden. Am Abend fuhren wir dann mit Limousinen zum Hafen und hatten unseren „Prom“ auf einem Boot. Der Abschlussball war für uns Academic Year Students der letzte Abend, an dem wir alle zusammen waren und somit mit vielen Emotionen und gemeinsam erlebten Momenten verbunden. Der Abschied fiel uns allen enorm schwer, denn San Diego wurde zu unserem Zuhause und die Bekanntschaften zu engen Freundschaften.

Dieses halbe Jahr war eines meiner Besten und wird sicherlich mein ganzes Leben prägen wegen all den Leuten, die ich kennenlernen durfte, die Ortschaften, die ich bereisen konnte, meiner herzlichen Gastfamilie und den vielen alltäglichen Erfahrungen, die ich sammeln konnte.“

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Mehr Informationen zum Thema Auslandsjahr und Sprachaufenthalte hier.

Dieser Beitrag wurde am Mittwoch, 14. August 2013 um 09:44 Uhr veröffentlicht und wurde unter der Kategorie Allgemein abgelegt. Du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS-Feed verfolgen. Du hast die Möglichkeit einen Kommentar zu hinterlassen, oder einen Trackback von deinem Weblog zu senden.

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