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Wieso nicht Bier-Sommelier werden?!

Es hat wohl schon immer sehr beliebte und weniger beliebte Jobs gegeben. In den 90er Jahren wollten beispielsweise unheimlich viele junge Männer Informatiker werden. Dies lag vor allem an den guten Verdienstmöglichkeiten. Für solche Bewegungen kann es auch ganz andere Gründe geben.

Wartelisten für Kursplätze
Immer wieder wurden auch Nischenjobs geschaffen, die einen regelrechten Run auf Ausbildungen und offene Stellen nach sich zogen. Solch einen Boom erlebt zurzeit die Gastronomie mit dem neu entstandenen Beruf des Bier-Sommeliers. Gemäss Zita Langenstein, Leiterin Weiterbildungen bei Gastrosuisse, sei das Interesse an den Ausbildungen riesig. Zu jedem Kurs werde eine Warteliste geführt, die Ausbildungen seien bis Frühjahr 2013 ausgebucht.

Eine herzliche Entscheidung
Obwohl das Seminar zum Schweizer Bier-Sommelier insgesamt nur 8 Tage dauert, kostet es eine ordentliche Stange Geld. Trotzdem ist die Nachfrage an Schulungsplätzen enorm. Dies liege vor allem daran, dass die Interessenten allesamt sehr viel Herzblut fürs Bier hätten, so Zita Langenstein. Ein lebhafter Beweis auch dafür, dass es im Bereich der Bierkultur auf professioneller Ebene noch grossen Nachholbedarf gibt.

Fachleute braucht die Schweiz!
Ein künftiger Bier-Sommelier kennt sich aus in Gläserkunde, kann nationale und internationale Bierstile auseinanderhalten und weiss, welches Bier zu welchem Essen passt. Die Idee zum Kurs entstand übrigens in Deutschland und Österreich - was wohl wenig verwunderlich ist. Aber ob man sich jemals auf offene Stellen als reiner Bier-Sommelier bewerben kann, mag man bezweifeln. Aber als Gast kann man sich bestimmt bald auf professionelle Beratung bei der Bier-Wahl freuen.

Hier geht’s zu den Seminarinformationen von Gastrosuisse. Prost allerseits!

Dieser Beitrag wurde am Dienstag, 17. Juli 2012 um 13:05 Uhr veröffentlicht und wurde unter der Kategorie Allgemein, Alltag, Arbeitswelt, Bewerbung, Buchbesprechungen, Jugend, Lehrstellensuche, Pressenews, Vorstellungsgespräch, Weiterbildung, Witziges abgelegt. Du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS-Feed verfolgen. Du hast die Möglichkeit einen Kommentar zu hinterlassen, oder einen Trackback von deinem Weblog zu senden.

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