
Der Körper lebt mit! Auch in Berufen, in denen du an sich keine körperliche Arbeit verrichtest, sondern mehr denkerisch und geistig gefordert bist. Besonders in Bürojobs, Lehrberufen oder im Studium ist ein körperlicher Ausgleich Goldwert. Wissenschaftlich ist längst bewiesen, dass der physische Zustand grossen Einfluss auf die geistige Leistungsfähigkeit hat. Mens sana in corpore sano - ein gesunder Geist in einem gesundem Körper - ist seit der Antike bekannt. Worauf aber solltest du bei der Auswahl deiner Ausgleichssportarten achten?
Ausgleichssport leicht gemacht
Zwei bis dreimal pro Woche eine halbe Stunde Sport reicht aus, um Herz,  Kreislauf und Muskeln zu stärken. Besonders beliebt und einfach auszuüben sind Joggen, Walken, Wandern, Fahrradfahren und Schwimmen. Am meisten Spass macht es, wenn du deine Sportart zu zweit oder in einer Gruppe ausüben kannst.  Suche dir die Sportart bzw. die Sportarten aus, die dir am meisten zusagen. Prüfe dabei die verschiedenen Faktoren: Spass, Geldaufwand, einfache oder komplizierte Ausübung, Verletzungsgefahren, Ausrüstung, Ausübung alleine zu zweit oder in einer Gruppe.
Was ist deine Motivation?
Motivation ist die grundlegende Kraft, etwas zu verändern und etwas anzupacken. Frage dich als erstes: Was will ich mit der Ausübung des Sports erreichen? Willst du dein Gewicht reduzieren? Willst du eine Sportart ausüben, bei der du gleichzeitig Leute kennen lernst? Suchst du in einer Wettkampfsportart den Vergleich mit anderen? Möchtest du durch das körperliche Training zugleich auch deine Geschicklichkeit und deinen Geist trainieren? Übst du deinen Sport aus, damit du dabei auch die freie Natur geniessen kannst?
Die Motivationsgründe sind nicht für jeden die gleichen. Werde deiner Motivation bewusst und frage dich, wie realistisch sie ist. Nachfolgend findest du Tipps zu den gängigsten Ausgleichssportarten mit Links auf weiterführende Seiten.
Tipps fürs Joggen
Beim Start ist es wichtig, sanft zu beginnen und die Dauer allmählich  zu steigern. Kaufe dir gute Schuhe und bequeme Kleidung. Trinke vor dem Joggen ein halbes Glas Wasser - damit regst du den Kreislauf und die Verdauung an. Nimm einen MP3-Player  mit. Joggen zu Musik macht mehr Spass und du joggst entspannter. Halte zu Beginn folgenden Rhythmus ein: eine Minute Joggen, eine Minute gehen, eine Minute joggen, eine Minute gehen usw. Diesen Rhythmus kannst du von Woche zu Woche leicht ändern und die Joggingzeit ein wenig erhöhen, die Gehminute aber dazwischen belassen. Diese dient zur Erholung. Sehr wertvoll kann auch ein Pulsmesser sein. Denn am wirksamsten ist es, immer in einer gewissen Pulsfrequenz zu joggen und diese nicht zu übersteigen. Hast du einen Joggingpartner, dann ist das Joggingtempo richtig, wenn ihr ohne Atem-Probleme miteinander reden könnt.
Gesundheitliche Risiken: Kläre im Zweifelsfall ab, ob dein Herz und dein Kreislauf stabil genug sind, um regelmässig zu joggen. Übertreibe weder bei der Dauer noch bei der Geschwindigkeit. Achte auf deine Gelenke. Hast du Knieprobleme, dann nimm Rücksicht und wähle eine weiche Joggingunterlage. Eine Finnenbahn mit Holzschnitzel ist am idealsten. Falls du im Wald joggst, schütze dich vor Zecken. Links: http://www.lauftipps.ch ; http://tipps.fettrechner.de ; www.joggen-online.de
Tipps fürs Fahrradfahren
Viele lieben das Fahrradfahren, weil du dich dabei zwischendurch erholen kannst und schneller vorwärts kommst als zu Fuss. Fahrradfahren fühlt sich an wie Fliegen knapp über dem Boden. Suche dir eine geeignete Fahrradstrecke aus. Bestell dir dazu eventuell eine Velo-Weg-Karte oder schau im Internet nach. Dein Fahrrad sollte bequem sein und stabil. Sorge immer für einen guten Unterhalt. Kontrolliere die Bremsen und die Reifen, damit du unterwegs keine unangenehmen Überraschungen erlebst. Für Einsteiger empfiehlt es sich wie beim Joggen langsam zu beginnen und dann allmählich zu steigern. Nimm genügend Flüssigkeit mit auf den Weg. Übertreibe nichts, wenn es bergauf geht. Fahrradfahren kannst du auch zu zweit oder in einer Gruppe. Gesundheitliche Risiken: Stürze mit dem Fahrrad können meist schlimm enden. Achte deshalb besonders bei Talfahrten, dass du jederzeit die Kontrolle über dein Fahrrad behältst. Pflege das Fahrrad und kontrolliere immer wieder ob alles in Ordnung ist. Damit verhinderst du beispielsweise, dass sich Schrauben lösen. Mögliche Motivation: Gewicht verlieren, Bewegung in der freien Natur, Landschaft geniessen, Velotouren in Gruppen. Links: http://derstandard.at/2413539 ; http://www.orthopaede.com/klinik/bunte.html
Tipps fürs Schwimmen
Schwimmen gilt als eine der gesündesten Sportarten. Vor allem die Gelenke werden im Wasser sehr geschont im Gegensatz zum Joggen oder zum Fussballspielen. Wassersport kannst du zu jeder Jahreszeit ausüben. Wer nicht gerne im Chlorwasser schwimmt, der bevorzugt am besten einen See oder Fluss. Für die Ausrüstung musst du sehr wenig Geld aufwenden. Viele Badeanstalten offerieren Rabattkarten oder Saisonkarten für fleissige Besucher. Gesundheitliche Risiken: Du solltest nie direkt nach dem Essen schwimmen. Besonders in Flüssen oder in Seen solltest du vorsichtig sein und nie alleine schwimmen. Denn Flüsse können dich mitreissen oder du kannst in einen Strudel geraten, der dich hinunter zieht. Leider enden viele Badeunfälle tödlich. Meide deshalb Orte, die nicht von einem Bademeister beaufsichtigt werden. Bei Sprüngen ins Wasser solltest du dich zuvor an die Wassertemperatur gewöhnen und dich nass machen. Achte bei Sprüngen aus grosser Höhe in einen See oder Fluss unbedingt auf die Tiefe des Wassers. Motivation: Abkühlung im Sommer, gesunde und gelenkschonende Bewegung im Wasser, abschalten. Links: http://www.svl.ch/svlimmat_ratind.html ; http://www.familie.de/freizeit/erlebnis-erholung/artikel/tipps-fuer-sicheres-schwimmen-und-baden/
Tipps fürs Fitnesstraining
Halte dich an die Anweisungen eines erfahrenen Fitnesstrainers. Er kann dich beraten, wenn es darum geht, welche Übungen für deinen Körper am besten sind. Beim Krafttraining ist es besonders wichtig, dass du deinen Körper nicht überforderst. Es bringt absolut nichts, wenn du mit schmerzverzerrtem Gesicht die Übungen mit letzter Kraft durchziehst. Strenge dich an, aber überanstrenge dich nicht. Atme während den Übungen tief und verteile so den Sauerstoff an die betätigten Muskeln.Gesundheitliche Risiken: Wenn du dich an die Anweisungen der Fitnesstrainer hältst, kannst du eigentlich kaum etwas falsch machen. Entwickle keinen übertriebenen Ehrgeiz beim Krafttraining. Führe die Übungen lieber fliessend und elegant aus mit vernünftigem Gewicht. Motivation: Den Körper formen, fit werden und dabei an Gewicht verlieren, nicht alleine trainieren müssen. Links: http://www.personalfitness.de/lifestyle/ ; http://www.fitness-tipps.com/
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